#Gespräche zur Lichtkultur

Licht und Ort im Dialog: "Kreativität und Innovation – Wechselwirkungen von Lichtkunst und Lichttechnik". Spannende Vorträge und eine rege Diskussion zeigten die Bedeutung des Themas im Zentrum für internationale Lichtkunst Unna.

Es waren bereits die zweiten #Gespräche zur Lichtkultur, die am 17. April rund 60 Besucher anzogen: Lichtplaner, Architekten, Vertreter der Lichtindustrie, Studenten und Kunstinteressierte haben die drei Impulsvorträge zum Thema verfolgt. In der folgenden regen Diskussion wurden die Themen und Fragestellungen weiter vertieft, wobei sich ein intensiver Dialog auch zwischen Podium und Publikum entspannte.

Im Eingangsvortrag stellten Martin Hesselmeier und Andreas Muxel, Gewinner des International Light Art Awards 2015 (ILAA), ihre Arbeiten und die Hintergründe dazu dar, bevor Horst Rudolph, Leiter F&E im ITZ Arnsberg, die technische Seite beisteuerte und darstellte, wie Innovationen entwickelt werden. Antonius Quodt von der Lightlife, Köln, zeigte dann anhand von einigen prominenten Beispielen, mit welchen Herausforderungen man sich bei der Realisierung von Kunstprojekten konfrontiert sieht und wie man diese dann auch löst.

Die Besucher, die vorab die aktuellen ILAA-Installationen der Preisträger sehen konnten, hatten nun die Möglichkeit, auch aktiv an der Diskussion des Podiums teilzunehmen. Hier zeigte sich die berufliche Bandbreite der Zuhörer als besonders befruchtend.

Fazit: Es besteht weiterhin ein großer Bedarf, sich zum Thema Licht im Querschnitt auszutauschen. Die technische Entwicklung bringt dauernd Neues, und selbst Altbekanntes ist noch nicht genügend hinterfragt.

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