#Gespräche zur Lichtkultur

Auftakt im Gasometer Oberhausen.

Am Mittwoch, dem 15. Oktober, fanden im Oberhausener Gasometer die ersten #Gespräche zur Lichtkultur statt. Trotz Bahnstreik hatten rund 50 Architekten, Lichtplaner und andere Lichtinteressierte den Weg in das gewaltige Denkmal der Industriekultur im Ruhrgebiet gefunden.

Auf das Thema des ersten Abends, „Licht und Projektion – Entmaterialisierung von Raum und Form“ konnte bereits der Besuch der Installation 320° Licht der Künstlergruppe Urbanscreen im Gasometer einstimmen - diese Verbindung von Ort und Thema wird auch in den zukünftigen Veranstaltungen der #Gespräche zur Lichtkultur gegeben sein.

Drei spannende Impulsvorträge leiteten den Abend ein: Daniel Hausig, bildender Künstler und Professor für „Intermedia“ an der HBKSaar, der Licht- und Multimediakünstler Philipp Geist und Hendrik Wendler, Organisator des Genius Loci Weimar Festival gaben einen intensiven Einblick in ihre Arbeit. Besonders das Spannungsfeld zwischen technisch Möglichem und künstlerisch Sinnvollem wurde bei allen drei Vortragenden thematisiert.

Auch in der anschließenden Diskussion wurden diese Fragen im Dialog mit den Besuchern weiter erörtert - bis hin zu ganz praktischen Dingen wie Genehmigungen für die Kunstinstallationen.

Fazit: Wir freuen uns über den angeregten, fachlich intensiven Dialog - der Titel #Gespräche zur Lichtkultur ist zurecht gewählt. Es zeigt sich, dass ein Bedarf für diese Art Austausch besteht, und den wollen wir mit den kommenden Veranstaltungen decken.

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